Unsere elektrische Fahrzeugflotte

ZOE I und ZOE II
ZOE II und ZOE I mit den Eherenamtlichen des Projekts Elektro-Bürgerauto soiwe Bürgermeister Dr. Bernhard Alscher kurz bevor das neue Fahrzeug in den Dienst gestellt wird.
ZOE III
ZOE III im Juni 2019 bei der Übergabe durch die Firma Lofi an die Verbandsgemeinde vertreten durch Bürgermeister Dr. Bernhald Alscher und Klimaschutzmanager Dr. Viktor Klein.

 

Die Umstellung des kommunalen Fuhrparks auf alternative Antriebstechnologien sowie die Stärkung des Radverkehrs sind als Maßnahmen im Masterplankonzept der Verbandsgemeinde Birkenfeld festgeschrieben worden. Mit der Anschaffung von Elektroautos und Dienstpedelecs verfolgt die VG Birkenfeld eine Doppelstrategie, um diese Vorhaben zu realisieren.

Elektroautos

Derzeit hat die Verbandsgemeinde Birkenfeld drei Elektroautos im Einsatz:

  1. ZOE I: Im Dezember 2017 wurde das seit 2014 als Elektro-Bürgerauto eingesetzte Fahrzeug in die Dienstfahrzeugflotte der Verbandsgemeinde übernommen. Es hatte zu dieser Zeit bereits 100.000 km zurückgelegt und wird von unserer Bauabteilung eingesetzt. Es handelt sich um einen Renault ZOE in der Version Q210. Das Fahrzeug verfügt über einen Akku mit nur 21 kWh Kapazität. In dieser Kombination hat es eine Reichweite von ca. 140 km im Sommer und von ca. 100 km im Winter. Dafür kann es dank des kleinen Akkus in knapp 2 h an 21 kW vollständig aufgeladen werden. Zudem kann es an maximal 43 kW Drehstrom geladen werden, was bei neueren ZOE nicht mehr möglich ist.

    Das Fahrzeug konnte aufgrund einer Förderung des LandZukunft-Projekts angeschafft werden, durch das die Investition mit 75 % unterstützt wurde (FKZ 2013-014).

  2. ZOE II: Ebenfalls seit Dezember 2017 wird ein ZOE ZE 40 (Typ R240) als neues Elektro-Bürgerauto verwendet. Das Auto verfügt über einen größeren Akku mit 43 kWh kann aber nur mit 21 kW geladen werden. Die typische Reichweite im Sommer beträgt ca. 270 km und im Winter 230 km. Da das Bürgerauto täglich sehr viel gefahren wird, ist der größere Akku eine deutliche Erleichterung im täglichen Einsatz der Ehrenamtlichen, insbesondere im Winter. Der größere Akku muss jedoch auch länger geladen werden. Allerdings entfällt nun das Zwischenladen mittags an manchen Tagen ganz.

    Dieses Elektroauto konnte aufgrund einer Spende der Kreissparkasse Birkenfeld in Betrieb genommen werden.

  3. ZOE III: Seit Juni 2019 ergänzt ein weiterer ZOE ZE 40 (Typ R240) die Dienstfahrzeugflotte. Durch die hohe Akkukapazität sind nun Fahrten in ganz Rheinland-Pfalz möglich. So kann die Strecke Birkenfeld-Mainz-Birkenfeld mit nur einer Akkuladung durchgeführt werden.

    Die Anschaffung dieses Autos wurde vom Bundesverkehrsministerium mit 50 % der Differenzkosten zu einem vergleichbaren Verbrennerfahrzeug gefördert (FKZ 03 EMI255).

Der Renault ZOE konnte sich aufgrund des relativ günstigen Preises dieser Fahrzeuge in unseren Ausschreibungen durchsetzten. Er verfügt zudem über eine Ladetechnik, die ein Aufladen mit 21 kW an einer Wallbox ermöglicht. So können trotz der verhältnismäßig kurzen Ladezeiten sehr teure Gleichstromladepunkte vermieden werden.

Pedelecs

Im Kurzstreckenverkehr sind Fahrräder und Pedelecs Autos häufig überlegen. Zudem ist die Verfügbarkeit von Dienstfahrzeugen häufig nicht gegeben. Um diese Situation zu entschärfen und um der Vorbildfunktion der Verwaltung einer Masterplankommune gerecht zu werden, wurden im Rahmen des RadLust-Projekts fünf Dienstpedelecs in Dienst gestellt. Sie verfügen über einen wartungsarmen Riemenantrieb und eine wartungsarme Nabenschaltung. Die Reichweite beträgt zwischen 80 km und 160 km. Es wurden bewusst unterschiedliche Rahmengrößen und Formen angeschafft, damit jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin ein passendes Pedelec vorfindet. Das Laden und die Lagerung erfolgen in speziell für diesen Zweck erworbenen Fahrradboxen, die ebenfalls über das RadLust-Projekt angeschafft werden konnten. Die Förderquote des Bundesumweltministeriums beträgt 90 % (FKZO3KBR0037).

Dienstpedelec
Der Einsatzradius unserer Dienspedelcs kann durch die Kombination mit dem Zugverkehr deutlich gesteigert werden. Auf diese Weise sind auch Fahrten nach Idar-Oberstein oder Mainz möglich.
Fahrradboxen auf dem Römer
Fahrradboxen auf dem Römer