2 - Kunstlicht

Die Eroberung der Nacht

Kunstlicht
Informationstafel zum Thema Kunstlicht

Glühllampen:  Wenn man den Lichtschalter einschaltet, fließt elektrischer Strom durch den Glühdraht der Lampe. Er wird dann extrem heiß (fast 2.500°C). Dadurch, dass der Draht so  dünn ist, beginnt er zu glühen. Dies ist das Leuchten, das wir sehen.  Glühlampen produzieren viel Wärme und wenig Licht, brauchen deshalb viel Strom.

Leuchtstofflampen: Sie brauchen auch Elektrizität. Diese bringt ein Gas, das in der Röhre enthalten ist, zum Leuchten. Es wird dann durch einen Leuchtstoff von unsichtbarem Schwarzlicht zu sichtbarem weißem Licht gewandelt. Leuchtstofflampen brauchen deutlich weniger Strom als Glühlampen, können aber auch giftige Stoffe enthalten und dürfen deshalb nicht einfach  in den Müll geworfen werden.

LED-Lampen: LED's oder Leuchtdioden sind elektrische Bauteile , die beim Anlegen einer elektrischen Spannung einfarbiges Licht aussenden. Weißes Licht, das aus einer Mischung aller Farben besteht, können LED's nur durch einen technischen Trick erzeugen. LED's ersetzen immer mehr andere Lampentypen, weil sie viel weniger Energie für die gleiche Lichtmenge benötigen und eine höhere Lebensdauer haben. 

 

Seit der Mensch gelernt hat, das Feuer für sich zu nutzen, verwendet er es auch dafür, um auch nach Sonnenuntergang etwas sehen zu können. Denn neben Wärme spendete zum Beispiel ein Lagerfeuer auch ausreichend Licht, um etwas sehen zu können. Mit der Zeit wurden Beleuchtungsmittel wie Fackeln, Wachskerzen oder  Öllampen entwickelt, die einfacher zu handhaben waren.

Ein wichtiger Fortschritt in der Beleuchtung war zunächst die Erfindung der Gaslampe im Jahre 1785. Knapp hundert Jahre später, im Jahr 1879 meldete Thomas Alva Edison die elektrische Glühlampe zum Patent an. Mit ihrer Hilfe konnte man elektrischen Strom als Lichtquelle nutzen. Dieser erhitzt einen dünnen Wolframfaden, der dadurch aufglüht und neben Wärme auch Licht ausstrahlt. Das ist einfach und günstig, weswegen diese  Art der Beleuchtung bis heute noch auf der ganzen Welt verwendet wird. Ihr größter Nachteil ist aber, dass deutlich mehr Wärme als Licht erzeugt wird. Glühbirnen brauchen also mehr Strom als nötig ist, weswegen sie in Deutschland nicht mehr verkauft werden dürfen.

Sie werden inzwischen durch Leuchtstofflampen und LED-Lampen ersetzt. Letztere sind mit einer oder mehreren Leuchtdioden (LED) besetzt. Wenn durch sie Strom fließt, so strahlen sie viel Licht, aber wenig Wärme ab und brauchen deshalb deutlich weniger Strom. Außerdem gehen sie unter guten Bedingungen später kaputt als Glüh- oder Leuchtstofflampen. Anfänglich waren LED-Lampen sehr teuer, doch ihr Preis fällt immer mehr, sodass sie im Moment die günstigste Möglichkeit sind, künstliches Licht zu erzeugen.

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Unter Verwendung von Texten aus Wikipedia [Zur Quelle]