Die Mitglieder des Teams "Richtungsweiser…" empfangen die STADTRADELN-Urkunde von den Mitarbeitern der VG Birkenfeld

Die Mitglieder des Teams "Richtungsweiser…" empfangen die STADTRADELN-Urkunde von den Mitarbeitern der VG Birkenfeld

Mit der Belegschaft für Klima und Gemeinschaftsgefühl geradelt

Die Fa. Meng, Leitsysystemespezialist aus Birkenfeld stellte mit 13 Teilnehmern das größte Team beim diesjährigen Birkenfelder STADTRADELN. Klimaschutz und Teambuilding standen im Vordergrund.

Zum Nationalparkfest und zur Eröffnung der neuen Fahrradinfrastruktur am 19. Mai startete in Birkenfeld die dreiwöchige Kampagne STADTRADELN. Bei der vom Klima-Bündnis deutschlandweit durchgeführten Kampagne radeln Teams so viel wie möglich mit dem Rad und tragen die zurückgelegte Strecke online ein.

Besonders aufgefallen ist in Birkenfeld das Team „Richtungsweiser….“. Dahinter verbirgt sich das Birkenfelder Unternehmen Informationstechnik Meng GmbH. Es war mit 13 Teilnehmern das größte Team und konnte in drei Wochen über 2.800 km zurücklegen und nimmt somit Platz drei im Kilometerranking ein.

„Das gemeinsame Radfahren ist eine gute Teambuilding-Maßnahme“ so Alexis Currier, Vertriebsmitarbeiter und Kapitän des Teams. Außerdem könne so ein Zeichen für die Region und mehr Radwege gesetzt werden. Die Kampagne gab den Anlass sich im Unternehmen einmal pro Woche zu einem Fahrradtreff zu versammeln und gemeinsam zu radeln. „Das war wie ein Schneeball: Erst waren wir zu dritt und am Ende dreizehn“, so Currier. Dabei wurde in allen Altersklassen und mit allen Fahrrädern von Rennrad über Pedelec bis Mountainbike in die Pedale getreten. Orientierung gab dabei die neue RadLust-Broschüre und die Beschilderung. Laut Currier seien dies wichtige Schritte in die richtige Richtung.

Aber es gibt noch einige Schwachstellen. „Insbesondere in der Stadt Birkenfeld müsste mehr passieren. Hier gibt es gar nichts für Radfahrer, sodass es immer der stressigste Teil des Arbeitsweges mit dem Fahrrad ist. Ich denke Radschutzstreifen wie im Saarland würden schon viel helfen“. Trotz dieses Hemmnisses betont Currier aber: „Wir treffen uns immer noch wöchentlich zum Radfahren. Nächstes Jahr sind wir deshalb definitiv nochmal dabei! Vielleicht sammeln wir dann sogar mehr Kilometer als das Team von EDEKA Decker“.