Geplante Heizzentrale des birkenfelder Nahwärmnetzes

Geplante Heizzentrale des birkenfelder Nahwärmnetzes

01.12.2014: Das Land unterstützt die Region Hunsrück

Allein 1,3 Mio. EUR zur Umsetzung der Bioenergie-Nahwärmeversorgung in Birkenfeld.

Der Hunsrück gilt als arm und strukturschwach. Entsprechend gezielt suchte das Land beim Wettbewerb "Regionalentwicklung in Hahn und Hunsrück" nach Ideen, die diese Situation verbessern können. Aus den 55 seit Ende Juli eingereichten Ideen wurden vom Wirtschaftsministerium 23 Projekte für eine konkrete Förderung herausgefiltert, die mit insgesamt rund 4 Million Euro unterstützt werden.
Im Kreis Birkenfeld werden zwei Projekte gefördert. Auf das Projekt Bioenergie-Nahwärmeversorgung Birkenfeld entfallen 1,3 Mio. Euro Fördergelder. Der ungewöhnlich hohe Förderbetrag erklärt sich aus der besonderen Stellung des Projekts für die Region: "Es soll ein Leuchtturmprojekt sein", sagte laut Nahe-Zeitung der Landrat Dr. Matthias Schneider. Es geht dabei um den Aufbau eines Nahwärmenetzes, das im Kernbereich der Stadt Birkenfeld auf Basis nach wachsender Roh- und Reststoffe einen Großteil der öffentlichen Liegenschaften in Birkenfeld versorgt und darüber hinaus ein Musterbeispiel für die Nutzung regenerativer Energien in der Nationalparkregion "Hunsrück-Hochwald" darstellt.
Mit der finanziellen Unterstützung des Landes wird eine zukunftssichere und klimafreundliche Wärmeversorgung von 24 öffentlichen Gebäuden in Birkenfeld möglich. An der Umsetzung des Projekts wird seitens der Verwaltung mit Hochdruck gearbeitet.
Mehr zu den Ergebnissen des Wettbewerbs "Regionalentwicklung in Hahn und Hunsrück" auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums und der Online-Version der Rhein-Zeitung. Informationen zum Projekt erhalten Sie auf seiner Homepage.